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Die Tridelta-Historie

Die historischen Wurzeln der Tridelta Thermprozess GmbH liegen in der über 110jährigen Geschichte der Herstellung technischer Keramik in Hermsdorf und an zugeordneten Standorten. 1889 gründete das Porzellanunternehmen Kahla AG ein Porzellanwerk in der kleinen Ortschaft Hermsdorf, die sich durch Holzreichtum und günstige Verkehrslage auszeichnete.

Die TRIDELTA Thermprozess GmbH bekennt sich auch mit Ihrem Namensbestandteil "TRIDELTA" (hergeleitet vom 1898 in Hermsdorf entwickelten glockenförmigen Deltaisolator) zu eigener, langjähriger Tradition und Erfahrung bei der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme kundenspezifischer kompletter Industrieöfen, thermischer Apparate und wärmetechnischer Anlagen sowie Sonderausrüstungen.

Nach der 1992 erfolgten Übernahme der Tridelta GmbH (des Nachfolgeunternehmens der Keramischen Werke Hermsdorf mit Standorten in Hermsdorf, Sonneberg, Veilsdorf, Auma) in die Jenoptik-Gruppe wurde aus dem Bereich Rationalisierungsmittelbau die Sintertechnik als "Tridelta Thermprozess GmbH" am 1. April 1993 ausgegliedert, mit dem Ziel, neben der Bearbeitung von konzerninternen Aufträgen das vorhandene Wissen auch am freien Markt anzubieten.
1996 wurde das Isolatorengeschäft an den Standorten Hermsdorf und Sonneberg und die Hermsdorfer Geschäftsfelder Thermprozess und Verschleißschutz zur "TRIDELTA Technische Keramik GmbH" vereint und mehrheitlich vom weltweit zweitgrößten Hersteller von keramischen Hochspannungsisolatoren, der CERAM-Gruppe, übernommen und neu geordnet. Damit war die Privatisierung endgültig vollzogen.

Im Oktober 2000 wurde die Anteilsmehrheit der Tridelta Thermprozess GmbH von der RMW Beteiligungsg.m.b.H., Wien, erworben und profiliert sich seither als mittelständisches, schlagkräftiges und flexibles Unternehmen, das über ein enormes Potential an theoretischem Wissen und Erfahrung verfügt.

Dipl.-Ing. Günter Ruhs leitete die Ofenbauabteilung in den turbulenten Wendezeiten und führte sie mit unermüdlichem Einsatz unter Umsetzung jahrzehntelanger Erfahrung mit seinem hervorragenden Mitarbeiterstab in die Privatwirtschaft. Er, der mit seinem Wissen und seinen praktischen Fähigkeiten wesentliche Akzente in der Fortentwicklung der Ofentechnologie setzte, übergab im Februar 2004 die Verantwortung für die Geschäftsführung des Unternehmens an Dipl.-Ing. (FH) Frank Burgstedt.

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